Eisenmangel ist einer der häufigsten Nährstoffmängel. Er entwickelt sich langsam: Zuerst leeren sich die Eisenspeicher des Körpers, erst später entsteht eine Anämie. Deshalb fühlen sich viele Menschen monatelang müde, ohne zu wissen, warum.
Anzeichen für niedriges Eisen
- Müdigkeit und Schwäche
- Kurzatmigkeit bei Belastung
- Blasse Haut, Schwindel
- Kalte Hände und Füße
- Haarausfall, brüchige Nägel
Diese Anzeichen können auch andere Ursachen haben, allein sagen sie nicht, ob Eisen das Problem ist.
Wer ein höheres Risiko hat
- Frauen mit starker Periode
- Schwangere
- Kinder und Jugendliche in Wachstumsphasen
- Vegetarier und Veganer
- Regelmäßige Blutspender
- Menschen mit Verdauungserkrankungen, die die Aufnahme beeinträchtigen
Warum Ferritin
Ferritin ist das Protein, das Eisen speichert. Sein Blutspiegel spiegelt Ihre Eisenspeicher wider, daher zeigt ein niedriger Ferritinwert einen Mangel oft schon vor einer Anämie.
So prüfen Sie zu Hause
Der Testera Eisenmangel-Test misst Ferritin aus einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe und zeigt in 5 Minuten, ob Ihre Eisenspeicher niedrig sind.
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Was tun bei niedrigem Ergebnis
Lassen Sie die Ursache ärztlich abklären: Ernährung, Blutverlust oder schlechte Aufnahme. Nehmen Sie Eisenpräparate nicht lange ohne Kontrolle ein, denn zu viel Eisen kann ebenfalls schaden.
Eisen in Lebensmitteln
Eisen steckt in rotem Fleisch, Leber und Fisch sowie in Hülsenfrüchten, dunkelgrünem Blattgemüse und angereicherten Getreideprodukten. Vitamin C zur Mahlzeit hilft, Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln aufzunehmen, Tee und Kaffee zum Essen verringern die Aufnahme.
Schnelltests dienen der Erstabklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.